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16.02.2016

Interview Lukas Leitner

Eine Ära in St. Martin geht zu Ende. Neueinhalb Jahre trug Lukas Leitner das Trikot mit unseren Vereinsfarben. Nun hat er sich für eine sportliche Veränderung entschieden und wechselte im Winter nach Vöcklamarkt. Wir haben uns mit Tschüx über seine neue Situation und seine Zeit in St. Martin unterhalten...

 

Lieber Lukas, nun hast du schon einige Trainings und Testspiele in den Beinen! Wie sind die ersten Eindrücke deiner neuen sportlichen Heimat?

Also sportlich bin ich vor allem über die Qualität in der Breite überrascht. Im Kader stehen 20 sehr gute Kicker und auch eine große Anzahl Ex-Profis. Dadurch herrscht ein hohes Niveau in jedem Training.

Persönlich bin ich auch sehr gut aufgenommen worden. Die Leute sind extrem fein und es ist immer a Gaudi. Die Mannschaft wirkt sehr kompakt.

Bereits Ende März kommt es schon zum Aufeinandertreffen gegen die ehemaligen Weggefährten auswärts in Vöcklamarkt. Wie glaubst du wird das Spiel für dich?

Das wird natürlich schon eine eigentartige Geschichte werden. Man kann das nicht mit jedem anderen Match vergleichen, aber ich werde auch dort versuchen mein Spiel zu machen und es ernst zu nehmen. Hoffentlich bleibe ich bis dorthin fit und darf bei diesem Spiel mitwirken.

191 Tore in 233 Partien für St. Martin, was für eine unglaubliche Quote! Das weckt natürlich immer wieder Begehrlichkeiten. Du bist uns jedoch neuneinhalb Jahre treu geblieben. Was hat für dich dafür immer den Ausschlag gegeben?

Das hatte immer mit mehreren Dingen zu tun. Hauptsächlich war es der Spaß und die passenden Leute, die ich in diesem Verein um mich hatte. Aber auch, dass der Verein immer wieder für die notwendige Qualität gesorgt hat war mit ein Grund um in St. Martin zu bleiben. Außerdem habe ich eine Menge Freunde im Mühlviertel, darum waren die Wochenenden zu Hause auch immer schön.

Warum war jetzt für dich der Zeitpunkt gekommen, einen neuen Weg einzuschlagen, vor allem nach deiner längeren Verletzungspause?

Ich wollte schon immer noch einmal eine neue Herausforderung annehmen. Der Umzug nach Salzburg und die nervenaufreibenden Pendlerei waren auch ein Mitgrund zu wechseln. Bei Vöcklamarkt hatte ich von Anfang an ein sehr gutes Gefühl, was dann auch den Ausschlag gegeben hat.

Wie schwer fiel der Abschied?

9 Jahre sind schon eine lange Zeit. Das letzte Training, das letzte Hüschi mit Hans (Schürz Johannes), soetwas geht einem natürlich schon sehr nahe.

Wie kam der Transfer zu Vöcklamarkt zu Stande?

Bereits im Sommer haben sie starkes Interesse an mir gezeigt. Ich habe mir dann alles angehört und hatte von Anfang an ein sehr gutes Gefühl. Im Sommer war es aber nicht klar, wie es in St. Martin weitergeht, deswegen habe ich mit einem Transfer noch abgewartet. Ich wollte St. Martin mit einem guten Gefühl verlassen.

Als 18 Jähriger 2005/2006 vom SK Kleinzell nach St. Martin gekommen, du bist sozusagen schon fast ein Urgestein. Wie hast du die Entwicklung in den letzten 10 Jahren wahrgenommen?

Die ganze Entwicklung war überragend. Es muss natürlich viel zusammenpassen um von der Bezirksliga in die OÖ-Liga zu kommen aber man braucht sich nur die Entwicklung des Vereins ansehen wie professionell das mittlerweile ist, einfach unglaublich!

Welche Szenen gehen dir durch den Kopf wenn du an diese Zeit zurückdenkst?

Also in erster Linie sicherlich die beiden Aufstiege und die anschließenden Feierlichkeiten. Aber es gab auch herbe Niederlagen, die mir im Nachhinein in Erinnerung geblieben sind.

Seit Kurzem bist du fest in Salzburg wohnhaft. Wird es dich eines Tages wieder in das Mühlviertel ziehen oder siehst du deine Zukunft in der Mozartstadt?

Das is eine sehr schwierige Frage und nicht einfach zu beantworten. Es ist sehr stark abhängig von der Arbeit und von meiner Freundin, die ebenfalls beruflich in Salzburg tätig ist. Aber wir können es uns natürlich schon beide vorstellen, eines Tages wieder ins Mühlviertel zu kommen.

Viele Fans würden sich natürlich über dein 200. Tor für unseren Verein freuen. Wie realistisch ist dieses Szenario?

Von meiner Seite ist das sehr realistisch. Sollte es für mich eines Tages mal nicht mehr passen, wird St. Martin natürlich immr der erste Ansprechspartner bleiben. Dabei müssen aber einige Faktoren zusammenspielen, aber es ist schon gut möglich.

Was kannst du aus deiner Zeit in St. Martin mitnehmen und was wird dir besonders fehlen?

Mitnehmen kann ich die tollen Erinnerungen , aber auch das was schlecht gelaufen ist. Die Zuseher, welche dir nach dem Spiel auf den Rücken klopfen oder die Siege, die man gebührend gefeiert hat. War auf jeden Fall cool bei dieser Entwicklung dabei gewesen zu sein.

Fehlen wird mir neben der Donnerstagsrunde (Weizenrunde nach dem Abschlusstraining) das Hüschi (Esel in der Mitte) sowie Kapitän Schürz Hannes, mit dem ich sehr viel Zeit verbracht habe.

In der letzten Passage würden wir dich ersuchen noch ein paar Worte an die St. Martiner Fußballfans zu richten:

Ja liebe Leute, ich habe die letzten 9,5 Jahre sehr genossen und immer gerne gespielt. Danke an die Fans die einen immer motivierend zur Seite gestanden sind, sowie den ganzen Freiwilligen, die immer toll angepackt haben, damit die Leute gerne und regelmäßig am Fußballplatz gekommen sind.

Danke für die jahrelange großartige Unterstützung und alles, alles Gute!

 


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